Bitte um Geduld

Musik: Ray Charles - Hit the Road Jack




Der alte Mann will als erstes einen Eintrag schreiben! Also müsst ihr euch noch etwas gedulden bis hier was auftaucht. So... 10 Jahre . Ne okay, ich will ja lieb sein. Also heute Abend könnt ihr spätestens was lesen

3.7.07 14:01


Dann wollen wir mal.

Zuerst möchte ich euch herzlichst auf unserem Blog begrüßen. Und wehe ihr hinterlasst keine Rückmeldung ^^Danke!

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Mir ist gestern, nach einem Kommentar von meinem Schatzi wieder eine sehr amüsante Situation in den Kopf geschossen.
Es ist einige Monate her, da waren wir mit ein paar Freunden unterwegs und wollten etwas feiern. Natürlich durfte da eines
auf keinen Fall fehlen. Der Alkohol!!!
Wir trafen uns zuerst bei einem sehr guten Freund von uns (Malte) in der Wohnung um etwas zu quatschen und natürlich schon
den ein oder anderen Drink zu uns zu nehmen. Wer meinen Freund kennt, weiß, das ihm ein normales Glas nicht reicht, nein es muss gleich ein ganzer Kanister sein, der so ca. um die 10 Liter umfasst. Also lief es wieder darauf hinaus, das wir leicht angetrunken die Wohnung verliessen und er schon ziemlich, ja wie soll ich es nennen, betrunken. Wir machten uns dann auf den Weg zu einem Club, wo wir uns noch mit 2 anderen Freunden trafen. Betrunken wie John war, torkelte er auf die beiden zu und lallte:"Oh Mike, du hast ja deine Freundin mitgebracht, gut schaut sie aus!" Wir mussten uns schon krampfhaft das lachen verkneifen und Mike schaute nur skeptisch und meinte: "John, das ist mein Bruder, er hat nur die Haare offen!"  John ging noch ein paar Schritte näher und schielte die beiden an: "Tatsache! Na dann Hallöchen!" Dann mussten auch die
beiden grinsen und wir gingen in den Club. Nach ein paar Stunden extremen Alkoholkonsum, tanzen und netten Gesprächen,
beschlossen wir dann uns langsam auf den Heimweg zu machen. Unterwegs kamen wir noch an einer Tanke vorbei. Malte stoppte
und meinte: "Da will ich nochmal eben rein!" Also betrat er die Tankstelle und wir warteten alle draussen. Als er dann wieder
raus kam hatte er 2 Sixpacks unter den Armen und John torkelte sofort auf ihn zu und laberte ihn in seiner unverständlichen
besoffenen Sprache dicht: "Malte du bist mein bester Freund!"  "John meinst du nicht du hast genug?" warf ich dann ein.
"Boah du klingst wie meine Mutter!" lallte er und fiel dabei fast hin, da er doch schon arge Probleme mit dem Gleichgewicht
hatte. Ich grinste nur und meinte dann: "Wenn ich wie deine Mutter klingen würde, dann hätte ich JOHANNES gesagt!"
Ja ich weiß wie sehr er den Namen hasste und ich wusste auch das er alles mögliche versuchte ihn zu verbergen. Deshalb wussten
Mike und sein Bruder auch nichts von diesen Namen und fingen an etwas zu lachen. Johns Augen wurden natürlich riesig und er
wollte auch gerade ansetzen loszuzicken, da goß Mike ihm eine Flasche Bier über den Kopf: "Und hiermit taufe ich dich auf den
Namen "Johannes der Säufer!" In diesen Moment konnte sich wohl keiner den Lachkrampf verkneifen, denn irgendwo war es doch
zu putzig wie er da stand wie ein begossener Pudel, die Augen riesig groß und dazu diese Schmolllippe an der ich zugern in dem
Moment geknabbert hätte, was ja nicht möglich war wegen des Lachens. Na ja, so ist er halt zu seinem Namen gekommen.
Und auch wenn du den Namen Johannes hasst, ich liebe dich auch mit ihm

3.7.07 14:34


Homophobie

Musik: The 69 Eyes - Wasting the Dawn


„FAGGOT“ steht in Pink auf meiner Schwarzen Army Tasche, die ich immer zur Schule mitnehme. Als ich dann so mit zwei Mädels aus meiner Klasse in der Raucherecke stehe, kommt so ein Honk aus einer anderen Klasse an und mustert mich von oben bis unten. Als ich ihn frag, was denn sei, kommt von ihm nur „Ey, bist du schwul?“. Genervt drehe ich also mit den Augen und deute auf das schöne pinke Wort. „Was heißt das?“ fragt er mich ziemlich naive. „Kannst du kein Englisch?“ frage ich ihn. „Doch! Aber das kenne ich nicht!“ sagt er. „Das heißt Schwuchtel!“ – „Dann bist du also schwul?“ – „Nein, ich schreibe das auf meine Tasche, weil ich Langeweile hatte -.-!“ sagte ich nur und widmete mich wieder den Mädels.

Plötzlich meint er „Willst du nicht mal zum Psychiater?“ Ich drehe mich um. „Warum sollte ich?“ – „Na, weil du krank bist und das nicht normal ist!“ – „1. Bis auf das meine Nase in letzter Zeit ein wenig trocken ist, bin ich eigentlich komplett gesund und 2. ist so was sehr normal! 3. Brauchst du wohl eher einen Psychologen wegen deiner Homophobie!“ Angewidert verzog er das Gesicht und warf mir noch ein zärtliches „Schwuchtel!“ an den Kopf. „Ja, ich weiß dass ich eine bin, dass musst du mir nicht sagen !“ grinste ich ihn dann an und ging mit den Mädels wieder in die Klasse.

„Zwei Dinge sind Unendlich, das Universum und die Dummheit der Menschen. Aber beim Universum bin ich mir nicht so sicher!“ Wie Recht hat Mr. Albert ADS Einstein mit diesem Satz... und ich hatte wieder schön was zu lachen

Kommentar = <3

Macht’s gut ihr Lieben!

4.7.07 12:58


Zwei Tunten im Freizeitpark

Musik: Subway to Sally - Unsterblich

 

 

Da ich ja letzte Nacht noch zu Joel gefahren bin, musste ich heute morgen auch nicht wirklich auf Ihn warten. Dafür musste ich eine halbe Stunde wie ein Wasserfall auf ihn einquatschen, dass er sich überhaupt Mal aus dem Bett bewegt. Nachdem ich ihn dann mit einer Tasse köstlichen Kaffee und einen Guten Morgen Blowjob aus dem Bett locken konnte, machten wir uns dann fertig und schlugen Kurs Süd-Ost ein. Als wir in seinem Auto saßen, hatte ich nach wenigen Minuten Fahrt wieder das Gefühl, es würde ein Tourettkranker neben mir sitzen. „Boah, soll ich noch meinen Wagenheber rausholen und dir helfen, dein Auto um die Kurve zu tragen!“ wobei das noch einer der nettesten Sprüche war, die ich an diesem Morgen gehört habe. Zum Glück galten sie ja nicht mir, denn den anderen verfickten Fotzenleckern und Söhnen von Blutpissenden Wanderhuren !

Da ich das alles schon kannte, zündete ich mir eine Zigarette an, machte die Musik lauter und lehnte mich in meinem Sitz entspannt zurück.

Nach einer ¾ Stunde Fahrt erreichten wir dann auch endlich unser Ziel. Der Parkplatz war noch nicht sonderlich voll und man hörten vom weiten schon die Park eigene Blaskapelle. Natürlich musste sofort zu den aktraktiven Musikern hinstürmen und sie fragen, ob sie nicht für mich „Hit the Road Jack!“ von Ray Charles spielen konnten. Doch jegliche Überredungskünster halfen nichts und ich hörte schon sehr entnervt meinen Freund hinter mir „John! Kommst du endlich!“ - „Ja ja gleich, ich verhandel noch!“ - „Merkst du nicht, dass die keinen Bock haben! So wie ich gleich auch nicht mehr, wenn du deine Zuckerarsch jetzt nicht endlich hierher schwingst!“ - „Sofort Honey!“ brachte ich noch raus, als ich dann am Kragen nach hinten gezogen wurde und Joel mich mit einem „Ich werde dir töten und deine Leber fressen“ Blick anschaute. „Lass! Uns! Gehen!“ - „Okay!“ sagte ich und wir gingen zur Kasse.

Wir betraten den Park und machten uns sofort auf den Weg zu den Toiletten. Nein, nicht um da zu ficken, sondern weil wir pinkeln mussten. Was ziemlich normal ist, nach einer Stunde Autofahrt und zwei Kannen Kaffee. Plötzlich schrie Joel auf und klammerte sich an meinem Arm fest. „WTF!“ gab er von sich und ich guckte in die Richtung, in die er entsetzt starrte. „Schatz, dass ist ein Walross! Das Maskottchen des Parks!“ - „Mir egal was es ist! Es wollte mich angreifen!“ sagte er leicht panisch. Ich blickte zu dem Darsteller in seinem Kostüm rüber und er tat so als würde er sich mehr vor Joel erschrecker als er vor ihm. „Ähm... ja, ich gehe dann mal auf Klo! Macht ihr beide Mal weiter!“ sagte ich und verschwand in dem Klohäuschen. „Warte auf mich! Schatziiii!“ rief Joel mir hinterher und kam dann zu mir gerannt.

Einen Liter leichter streckte Joel wieder vorsichtig seinen Kopf aus der Klotür. „Wo ist es?“ - „Das ist weg!“ meinte ich zu ihm und ging raus. Vorsichtig folgte er mir und guckte sich dabei immer und immer wieder um.

Wir schlugen den Weg zur Loopingbahn ein. Mein Freund war davon nicht sehr begeistert, da er ein bisschen Hohenangst hat, aber mir zu liebe kam er mit! Wir saßen ganz hinten, wo es natürlich am schnellsten ging und so hoben wir beide auch bei jedem Hügel den die Bahn fuhr immer ein bisschen ab. Als es dann in den Looping ging, fing Joel an lauter zu Kreischen, als die Teenie Weiber ein paar Reihen weiter vor uns. „Oh Gott, wie kann man nur im Looping die Arme hochreißen?“ fragte er mich panisch. Mit den Armen weit in der Luft schaute ich ihn an „Das geht ganz einfach!“ - „Du bist nicht mehr normal Barbie!“ sagte er und betete das die Fahrt bald vorbei sein würde.

Seine Gebete wurden bald erhört und wir konnten aussteigen. Dann ging es in Richtig „Flying Dutchman!“ Da hatte keiner von uns Panik davor und so diskutierten wir in der Fahrt darüber, was passieren würde, wenn man, wenn die Schaukel ganz schräg steht, loskotzen würde. „Bei unserem Glück, kriegen wir das zurück ins Gesicht!“ meinte Joel. Ich musste lachen, denn er hatte ja so verdammt Recht.

Es ging nach dem Fliegeden Holländer weiter zur Wildwasserbahn. Ich war lange nicht mehr damit gefahren! Sofort schrie Joel „Ich will vorne sitzen!“ Ich dachte mir nichts dabei und stimmte dem dann zu. Wir stiegen ein und hatten ein Boot für uns alleine. Da ich direkt hinter ihm saß und mich sehr gut an ihn kuscheln konnte, nutzte ich die Zeit des Sinnlosen hin und herfahrens und machte mich mit meiner Hand an seinem Schritt zu schaffen, während ich ihn dabei andauernd in den Hals biss. Ich kann euch sagen, hätte ich die Chance dazu gehabt, dann wäre da noch viel mehr gelaufen, aber als wir dann oben an der Höchsten Stelle der Bahn waren, war es auch vorbei mit dem rumfummeln. Kurz darauf erfuhr ich auch warum der Herr unbedingt vorne sitzen wollte, denn er duckte sich und somit bekam ich dann die ganze Wasserladung ab. Danke Schatz .

Da ich nun eh nass war und er ein bisschen, gingen wir gleich zur nächsten Wasserbahn. Als wir die hinter uns hatten, gingen wir dann zum „Freien Fall!“ Der Mann, der eigentlich Höhenangst hat, schien wie ausgewechselt und plötzlich bekam ich es mit der Angst zu tun. Denn als ich vor 2 Jahren mal da war. Blieb das Ding stecken. Ich stand zwar noch unten in der Schlange und war nicht bei der Fahrt dabei, aber ich hatte dann kein Interesse dann mehr an diesem Ding. Nun saß ich da, der Sicherheitstyp drückte mir dieses Sicherheitsding fester an den Körper und grinste mich noch komisch an. Ich griff nach Joels Hand, der saß freudig neben mir und liess seine Beine baumeln. Je länger wir warten mussten, dass es endlich los geht, bekam ich es immer mehr mit der Angst zu tun. Lieb wie mein Freund nun mal ist, sagte er zu mir „Seh es so, du wirst es auf jeden Fall überleben!“ - „Danke, dass beruhigt mich ungemein -.-!“ Plötzlich kamen zwei kleine Jungs neben uns. Sie waren vielleicht höchstens 10. Ganz cool und lässig setzte sich der eine neben mich und schnallte sich fest, dann schaute er mich an, dann schaute er auf Joel und meine Hand die ich ihn schon fast zerquetschte und dazu hatte ich noch die blosse Panik in meinen Augen. „Sie hat Angst!“ erklärte Joel dem kleinen und der grinste sich einen. Ja... sehr geil -.- ! Endlich ging es los, es war ja nicht die Höhe die mir so ne Angst machte, sondern das Gefühl nichts sicheres unter den Füßen zu haben. Aber nach einmal hoch, dann fallen und ein paar Mal noch rauf und runter war das ganze vorbei. Unten angekommen schaute ich Joel an. „Wie? Das wars?“ - „Ja!“ - „Boah Boring!“ sagte ich, nahm dann meine Tasche und wir gingen zum Kettenkarussell.

Nun denkt ihr Kettenkarussell... was für Babys. Nicht dierekt, dieses geht 85Meter in die Luft und dreht sich dann halt... für jemanden mit Flugangst und jemanden, der es hasst wenn er nichts unter seinen Füssen hat eine grosse Herausforderung. Wir packten all unseren Mut zusammen und stellten uns in die Schlange. Die Wartezeit verkürzten wir uns mit rumknutschen und 6Klässlern bei ihren Gesprächen wie viel sie denn wiegen zu lauschen. Natürlich glotzen diese uns auch an wie zwei Aliens, als wir uns innig küssten. Noch ein kurzes Tuscheln über uns, dann war das Karussell soweit. Wir setzten uns hin und schnallten uns fest. Ich griff nach Joels Hand, man merkte sehr das er Angst hatte, aber dafür Schlug er sich sehr sehr tapfer. Ganz oben wehte der Wind wie verrückt und wir dachten jeden Moment dreht sich unser Sitz einmal um seine Eigene Achse. Also Augen zu und hoffen das es bald wieder vorbei ist. Als wir wieder Boden unter den Füssen hatten musste ich auf den „Schock“ erstmal eine Rauchen.

Eine Zigaretten länge später ging mein Puls wieder normal und Mr.Höhenangst hatte auch wieder eine normale Farbe im Gesicht. Wir setzten uns erstmal hin und fingen wieder an rumzumachen. Je länger wir uns küssten umso heisser wurden wir. Joel liess seine Blick durch die Gegend schweifen. „Was denn?“ fragte ich ihn. Dann erblickte er das Objekt seiner Begierde: Ein Toiletten Häuschen. Er grinste mich an. Zog mich hinter sich her und dort verschwanden wir dann auch erstmal für eine Weile. Was wir da gemacht haben muss ich euch ja nicht grossartig erklären . Ich sag nur so viel „FICK! MICH! HOT!!!!!“

 

 

Rest folgt später von meinem Süssen  

 

6.7.07 18:44


2 Tunten im Freizeitpark Teil 2

Okay, dann mal hier der Rest von mir.

 

 

Nachdem wir dann unsere Sachen zurecht gezückt hatten und ich meinen Kajal noch einmal nachgezogen hatte,  verliessen wir das gemütliche Toilettenhäuschen und schlenderten weiter durch den Park. Als wir in Bonanza City angekommen waren, fiel mien Blick über die Geschäfte. Barbie wollte unbedingt noch eine Piraten Flagge haben und so steuerten wir auf den Souvenir Laden zu. Da der Eingang von zwei netten Frauen mit Kinderwagen versperrt war, die gerade einen Kaffeeklatsch hielten und ihre zarten Popöchen auch nicht wegbewegten, als sie uns gesehen hatten, entschlossen wir uns erstmal etwas zu Essen und suchten nach einer geeigneten Möglichkeit. Da stach uns „Der Saloon“ ins Auge. Wir betraten den netten Fresstempel und suchten uns einen Tisch. Wir durchforsteten die Karte und hatten uns auch sehr schnell entschieden, da die Auswahl in unserer Preisklasse nicht wirklich groß war.  Nachdem die komisch aussehende Dame, die sich Kellnerin schimpfte des Öfteren an uns vorbei gegangen war, gab John nur ein: „Herr Ober, können wir ihnen vielleicht was bringen?“ von sich und siehe da es kam doch tatsächlich endlich mal die Bedienung.  Wir gaben unsere Bestellung auf. John nahm ein Menü, bestehend aus einem Burger, Pommes und einer Coke light. Nachdem er die Coke light erwähnt hatte, fing die Kellnerin an zu lachen, notierte es und widmete sich dann mir. Nachdem sie weg war, schaute John mich an: „Wieso hat sie jetzt gelacht?“ Ich zuckte mit den Schulter. Ich denke entweder sehen wir so fett aus, das sie sich dachte, eine Coke light würde es auch nicht mehr retten, da wir aber eher aussehen, wie magersüchtige Föten, müsste es genau das Gegenteil sein. Nach ein paar Minuten kamen unsere Getränke, 2 leere Teller und Zeugs zum dippen. Skeptisch schaute ich auf die leeren Teller, da ich nicht wirklich wusste, was diese hier sollten. Doch als unser Essen kam wusste ich es. Sofort sortierte ich das undefinierbare Gemüse von meinem Teller und legte es auf den anderen. Als wir fertig waren, kam die gute Dame wieder an uns vorbei. Bevor wir wieder eine Ewigkeit warten mussten rief ich ihr sofort zu das wir bitte zahlen wollen. Sie kam dann auch ziemlich schnell an unseren Tisch, immerhin gab es ja Geld. Ich drückte ihr die Kohle, die ich vorher abgezählt hatte in die Hand und meinte: „10 bekomme ich wieder!“  Von ihr ertönte nur ein „Nee!“ – „Wie nee?!“ –„Oh doch 10!“ –„Wollte gerade sagen, zählen kann ich wohl noch!“ Dann gab sie mir einen Zehner in die Hand und fing an die Teller abzuräumen. „Hat es denn geschmeckt?“ John und ich nickten im Einklang. „Was ist denn mit dem schönen Gemüse?“ Ich grinste sie nur an: „Fleischfresser!“ und sie räumte weiter ab. Als wir dann wieder nach Draussen gingen meinte John zu mir: „Hätte nur noch gefehlt, das sie sagt „Morgen gibt es schlechtes Wetter!“

Um das Essen etwas zu verdauen, dachten wir uns, gehen wir in den 3D Simulator. Doch irgendwie war das Teil nicht da wo es hingehörte, stattdessen fanden wir eine Mercedes Ausstellung und gingen rückwärts wieder raus. Okay also ab zum Wellenreiter, bei dem man jede Sekunde Angst hatte, das er gegen die Wand klatscht ( Na ja ich zumindest!)

Als wir dort raus taumelten, überlegten wir wo wir als nächstes hingehen könnten. „Looping *.*“ meinte ich dann. Ja ich hatte Geschmack daran gefunden, und diesmal saßen wir ganz vorne, was dann doch ein anderes Feeling als ganz hinten verbreitete.  Als wir dann zum zweiten Mal in Bonanza City landeten, wollte John unbedingt das Pirateneis haben, das er zuvor dort entdeckt hatte. Also kaufte er uns ein Eis und wir gingen zum Bahnhof der Bimmelbahn, mit der wir dann wieder zur Wildwasserbahn fahren wollten. Kaum saßen wir am „Bahnsteig“ fing es leicht an zu nieseln. Ich setzte meine Kapuze auf, schaute in den Himmel, dann ihn an. „Ist doch nur Nieselregen!“ lächelte er. Genau in diesem Moment wurden die Tropfen größer und es kam schneller vom Himmel geprasselt. „Nieselregen?“ fragte ich ihn skeptisch. „Na ja, vielleicht ein bisschen mehr, aber ja immer noch nicht schlimm!“ lächelte er wieder und schon wurde der Regen mehr. Ich hob eine Augenbraue. „Ja ist ja gut!“ grinste er dann und setzte auch seine Kapuze von seinem Hoodie auf. Nach endlosem warten und rumgeknutsche schauten wir uns an. „Wollen wir zu Fuß gehen?“ fragte er mich dann. „Ja bitte!“ gab ich nickend von mir und wir standen auf. Gerade als wir ein paar Meter gegangen waren kam dann doch mal die Bimmelbahn. Wir stiegen ein und schüttelten uns den Regen von den Klamotten.  Wir lehnten uns gemütlich zurück und genossen etwas die Ruhe, bis auf einmal eine fürchterliche Musik mit begleitener Stimme, die den Park erklärte, ertönte, die uns in Schrecken versetzte. Nach 3 Haltestellen hörte sie endlich auf und der Zug hielt für eine Weile. Als es dann wieder losging ertönte auch wieder diese grausame Erklärung. Ich schaute parallel zur Erklärung aus dem Zug und musste mit entsetzen feststellen, das ich nicht das sah, was mir dort erklärt wurde. „Wieso sehe ich nicht das, was mir da erzählt wird?“ fragte ich John skeptisch, der darauf nur grinsen musste. Als wir bei der Wasserbahn angekommen waren, fuhren wir mit jeder noch einmal und gingen dann langsam Richtung Ausgang. Da wir ja in Bonanza City nicht an den Breitärschen vorbei kamen, machten wir noch einen Abstecher in einen der anderen 100000 Souvenir Läden, damit John sich die Piratenflagge holen konnte. Nachdem wir bezahlt hatten und wieder raus gingen blieb ich schlagartig stehen. „Was ist denn?“ drehte John sich um. Ich zeigte mit den Finger geradeaus: „Da sind sie wieder!!! Und diesmal sind sie zu 4!“ jaulte ich rum und deutete auf die Maskottchen. John schaute mich etwas sparsam an. „Ich habe Angst!“ jaulte ich weiter und zog ihm an seinem Arm in die Toiletten die neben uns waren. „Was wird das jetzt?“ fragte er mich etwas verdutzt. „Ich will mich verstecken!“ –„Verstecken?!“ hob er eine Augenbraue. „Na ja nicht wirklich!“ grinste ich und drückte ihn dann in eine der Kabinen.  Nachdem wir uns dann fast das Hirn weggefickt hatten, gingen wir aus dem Park, zogen uns das Parkticket und stiegen ins Auto. Wie auf der Hinfahrt, führte ich mich auf der Rückfahrt auch auf wie ein Touretterkrankter und ließ so ziemlich kein Schimpfwort in meinem Wortschatz aus. Bevor es ganz nach Hause ging, fuhren wir noch schnell einkaufen. Wir standen gerade mitten im Laden, vor den Backwaren, da kam ein Lied das John besonders gut gefiel. Sofort tanzte und sang er mit und lächelte mich dabei an. „Was wird das?“ fragte ich ihn etwas verwirrt. „Ach ist aus einer Laune herraus!“ grinste er und hörte nicht mehr auf mit dem Tanzen. Ich nahm ihm die 2 Packen Donuts ab, die er in der Hand hatte und vesuchte mich dezent zu entfernen, da zog er eine von seinen berühmten Schmolllippen. „Ach jetzt schmoll nicht schon wieder!“ –„Lass mir!“

Als wir die Sachen bezahlt hatten, fuhren wir zu ihm nach Hause. Dort blieb ich noch eine Weile bis ich schließlich auch den Heimweg antrat.

 

Danke für den wunderschönen Tag Babe auch wenn ich manchmal unausstehlich bin

6.7.07 22:12





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